Projektansatz unserer Sozialräumlichen Angebote

Das Projekt SOL - Sozialräumliche Angebote in Osdorf und Lurup existiert unter diesem Namen seit 2007. Es ist entstanden durch die Zusammenführung des Osdorfer Sozialraumprojekts GIB 15 (Gemeinsam im Born) und des Luruper Schnittstellenprojekts REALÜ (Ressourcenaktivierung Lüdersring).
 
Ein Anliegen der Sozialräumlichen Angebotsentwicklung ist es, Familien neben den Hilfen zur Erziehung (§§ 27, 31, 35 35a, 41 SGB VIII) auch niedrigschwellige Unterstützungsangebote im Sozialraum bereitzustellen, die sie eigenständig aufsuchen können. Es sollen unterschiedliche Angebote für spezielle Problemlagen von Eltern, Jugendlichen und Kindern im Altonaer Westen geschaffen werden, die auf die Belange der Menschen vor Ort zugeschnitten sind. Sie sollen präventiv wirken, die Selbsthilfepotenziale der Familien fördern und niedrigschwellig angelegt sein (leicht zugänglich, örtlich und zeitlich gut erreichbar).
 
Des Weiteren verfolgt die Sozialräumliche Angebotsentwicklung das Ziel der Vernetzung und verbindlichen Zusammenarbeit der Träger und Einrichtungen aus den drei verschiedenen Bereichen der Jugendhilfe: Offene Kinder- und Jugendarbeit, Familienförderung und Hilfen zur Erziehung. Darüber hinaus wird die Kooperation mit anderen Bereichen wie Kita und Schule angestrebt. Die gemeinsame Ausrichtung aller auf den Sozialraum leistet einen Beitrag zur qualitativen Weiterentwicklung der Jugendhilfe. Im Rahmen von SOL arbeiten mindestens zwei Träger aus verschiedenen Bereichen zusammen, um sozialräumliche Angebote zu entwickeln und durchzuführen.
 
In der Vergangenheit haben Sozialräumliche Angebote maßgeblich dazu beitragen, dass Familien präventiv Unterstützung erhalten, ohne dass das Jugendamt (ASD) tätig werden musste.

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